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Fakten Check Corona-Impfung

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Was ist generell vor einer Impfung zu beachten:

  • Es sind keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Medikamentengruppen (Blutverdünner, Diabetesmedikamente...) bekannt. Medikamente, die Sie einnehmen, müssen also nicht vor einer Impfung abgesetzt werden.
  • 14 Tage vor und 14 Tage nach der Corona-Impfung sollte keine andere Impfung erfolgen bzw. erfolgt sein.
  • Bringen Sie zur Corona-Impfung Ihren Allergie-Pass mit, falls vorhanden.

Die Impfstoffe wurden zu schnell entwickelt und sind nicht ausreichend getestet!

Subjektive Einschätzungen sind immer mit Vorsicht zu genießen. Langzeitbeobachtungen sind zu diesen Impfstoffen natürlich noch nicht vorhanden. Fakt ist jedoch, dass sie nach den geltenden Kriterien entwickelt und mit tausenden Freiwilligen geprüft wurden.

Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung zugelassen. Für eine Zulassung muss in Studien mit Zehntausenden Probanden gezeigt werden, dass der Impfstoff wirksam, verträglich und sicher ist. Dies ist auch bei den COVID-19-Impfstoffen geschehen. Es wurden keine sicherheitsrelevanten Prüfschritte ausgelassen, aber Prozesse verschlankt und zeitgleich durchgeführt.

Die derzeit in Deutschland verfügbaren Impfstoffe haben diese Prüfung durchlaufen und werden für die bislang in Deutschland dominierenden Virusvarianten als geeignet zum Individualschutz und zur Bekämpfung der Pandemie angesehen. Sie helfen, schwere Krankheitsverläufe und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden. Nach der Zulassung erfolgt eine ständige Kontrolle, um die Wirksamkeit und auch mögliche Nebenwirkungen zu erfassen. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) nimmt Nebenwirkungen und Impfreaktionen zentral auf. Auch bei einer schnellen, aufgrund der Dringlichkeit in einzelnen Punkten vereinfachten Zulassung wie der Corona-Schutzimpfung, hat die Sicherheit der Impfstoffe oberste Priorität.

mRNA Impfstoffe wurden noch nie zugelassen und verändern das Erbgut!

Richtig ist, dass noch nie mRNA Ipfstoffe zugelassen wurden. Sie werden gentechnisch hergestellt, dies darf jedoch keinesfalls mit Genmanipulation gleichgesetzt werden.

Vereinfacht funktionieren mRNA Impfstoffe folgendermaßen:

Bei herkömmlichen Impfungen wird vielfach das Antigen selbst injiziert um eine Immunantwort zu bewirken. Bei den mRNA Impfstoffen wird jedoch nur die Information gespritzt. Die körpereigenen Zellen bilden das Erkennungsmerkmal des Virus (hier ein Spike-Protein) dann selber. So kann das Immunsystem darauf reagieren und trainiert werden.

mRNA ist auch nicht "unendlich" haltbar. Sie wird im Verlauf der Zeit in der Zelle abgebaut und somit wirkungslos.

Die Impfung hat "gefährliche" Nebenwirkungen

Jede Impfung hat Nebenwirkungen. Die häufigsten Reaktionen bei den Geimpften waren Müdigkeit (59 Prozent) und Kopfschmerzen (52 Prozent). Beide Symptome wurden allerdings auch von vielen in der Placebo-Gruppe berichtet (23 und 24 Prozent). Fieber mit einer Temperatur zwischen 38,9 und 40 Grad trat nach der ersten Dosis bei 0,2 Prozent der Geimpften aus der betrachteten Gruppe auf, nach der zweiten Dosis bei 0,8 Prozent. Jeweils zwei Personen in der Impf- und Placebogruppe berichteten von Fieber höher als 40 Grad. 

Weiter wurde von Schwellung der Lymphknoten, Schulterverletzung, Veränderung der Lymphknoten in der rechten Achselhöhle, Herzrhythmusstörung und Parästesie im rechten Bein berichtet.

In der Studie von Biontech starben in der Impfgruppe 2, in der Plazebogruppe 4 Teilnehmer. Eine Verbindung zur Impfung bestand nicht.

Generell sind Schmerzen an der Einstichstelle, Schwellungen, Kopf- und Gelenkschmerzen sowie Fieber normale Impfreaktionen. Der Körper setzt sich mit der Impfung auseinander und reagiert darauf.

Die Impfung macht unfruchtbar!

Die derzeit in der EU zugelassenen Impfstoffe wurden auch an Frauen mit Kinderwunsch getestet und für sicher befunden.In umfangreichen klinischen Untersuchungen gibt es keine Hinweise für das Auftreten von Unfruchtbarkeit. Die Fehlinfomation bezieht sich auf eine vermutete Kreuzreaktion der gebildeten Antikörper. Theoretisch müsste dann auch jede Frau unfruchtbar sein, die bereits eine Corona-Erkrankung durchgemacht hat, da hierbei die gleichen Antikörper produziert werden.

Menschen sind nach einer Impfung gestorben!

Bei klinischen Prüfungen mit großer Patientenzahl und einem Einschluss von Patienten mit hohem Alter ist es möglich, dass im Verlauf der Studie Patientinnen oder Patienten versterben können. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein kausaler Zusammenhang mit dem Impfstoff besteht.

Für den Zeitraum vom 27.12.2020 bis 31.01.2021 berichtet das Paul-Ehrlich-Institut von 113 Fällen, in denen Personen in zeitlichem Zusammenhang mit Corona-Impfungen verstarben. Bei den meisten dieser Todesfälle lag jedoch eine andere Todesursache als die Impfung zugrunde. Die Verstorbenen waren im Mittel 84 Jahre alt.

Nach einer Impfung sind Corona-Tests positiv!

Ein mRNA-Impfstoff enthält selbst keine Viren sondern lediglich genetische Information. Die genetische Information für das sogenannte "Spike"-Protein des Corona Virus wird von der Zelle gelesen und für die Bildung dieser Proteine genutzt. Um eine Erkrankung auszulösen, also infektiös zu sein, brauchen Viren alle ihre Proteine. Ein einziges reicht als Auslöser für eine Erkrankung nicht aus.

Und schließlich der Klassiker:

Mit den Impfstoffen werden Mikrochips verabreicht!

NEIN!!!!

 

Quellen:

https://www.zusammengegencorona.de/infos-zum-impfen/informationen-fuer-fachleute/impfmythen/#faqitem=74699ad4-7879-512b-919c-62fe932b45a2

https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2021/02/08/corona-impfung-die-haeufigsten-behauptungen-im-faktencheck/

https://www.kbv.de/html/coronavirus-impfung.php

https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-inhalt.html;jsessionid=73762D372E8ECDF12760C16E6060AB28.intranet212